Interne Ausschreibung der Planstelle 41/1135 „SB; Asylbegehrende Ausländer*innen“ (w/m/d) im Team „Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz“ in der Abteilung 41/3 im Fachbereich Soziales
Die o. g. Planstelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Bewertung:
Die Bewertung der Stelle entspricht der Besoldungsgruppe A 10 LBesG NRW bzw. Entgeltgruppe 9c TVöD.
Arbeitszeit:
Die Stelle nimmt an der gleitenden Arbeitszeit teil. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 bzw. 39 Stunden.
Die Besetzung der Vollzeitstelle ist grundsätzlich in Teilzeitform (Jobsharing) möglich. Bei der Funktionsübertragung auf zwei in Teilzeit beschäftigte Mitarbeitende können nach Absprache aller Beteiligten bestimmte Arbeitszeitmodelle festgelegt werden.
Es erwarten Sie insbesondere folgende Aufgaben:
- Aufgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
- Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch 12. Buch (SGB XII), sofern diese Vorschriften Anwendung finden
- Geltendmachung von Erstattungsansprüchen
- gegenüber vorrangig verpflichteten Leistungsträgern
- gegenüber anderen Trägern der Sozialhilfe
- gegenüber Drittverpflichteten
- Kostenersatz und Rückforderung zu Unrecht gewährter Leistungen
- Unterzeichnung des Schriftverkehrs entsprechend der erteilten Befugnisse bzw. Ermächtigung soweit nicht den Vorgesetzten vorbehalten
- Vorbereitung von Strafanzeigen und ggf. Vertretung vor Gericht in Fällen des Leistungsmissbrauchs und bei Verletzung der Unterhaltspflicht
- Mitwirkung bei der monatlichen FlüAG Abrechnung und den Sonderprüfungen
- Mitwirkung bei der Verfahrensbetreuung und die Praxisanleitung für diverse digitale Formate (Fachverfahren, e-Akte und mögliche KI-Assistenten)
Persönliche Voraussetzungen:
Die Ausschreibung richtet sich an Beamtinnen und Beamte des nichttechnischen Verwaltungsdienstes sowie an vergleichbare unbefristet Beschäftigte.
Vorausgesetzt wird die Laufbahnprüfung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 des allgemeinen Verwaltungsdienstes oder der erfolgreiche Abschluss des Verwaltungslehrgangs II.
Zudem richtet sie sich an Mitarbeitende, welche sich im Verwaltungslehrgang II befinden und nach Entgeltgruppe E9a TVöD vergütet werden.
Zwingend erforderlich sind zudem Erfahrungen im Umgang mit der E-Akte d.one (d.velop).
Wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich Ausländerangelegenheiten sowie in den einschlägigen leistungsrechtlichen Themen (AsylbLG, SGB II und SGB XII).
Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird hinsichtlich der zu übernehmenden Aufgaben zudem folgendes Kompetenzprofil erwartet:
- Digitale Kompetenz
- Soziale Sensibilität
- Kommunikationskompetenz
- Diversity Kompetenz
- Konfliktfähigkeit
Bewerbungsprozess:
Wir freuen uns, wenn Sie unser Online-Bewerbungsmanagement nutzen und sich direkt im Stellenportal in HERNET bewerben.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, den bekannten Bewerbungsvordruck zu nutzen. Dieser ist mit Hilfe der neuen Suchfunktion im Intranet zu finden oder ist im Fachbereich Personal und Zentraler Service erhältlich (Telefon 2581, 2514, 2598, 2318, 2352, 2527).
Für weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Herr Moy (3408) zur Verfügung.
Bei Fragen, welche das Bewerbungsverfahren betreffen, wenden Sie sich bitte an Frau Ringleben (2352).
Bewerbungsfrist:
Ihre Bewerbung muss bis spätestens zum 19. Oktober 2026 dem Fachbereich Personal und Zentraler Service vorliegen. Bitte haben sie Verständnis dafür, dass verspätet eingegangene Bewerbungen im vorangeschrittenen Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden können.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Sie werden bei gleicher Qualifikation im Rahmen der gesetzlichen Regelungen bevorzugt berücksichtigt.
Menschen mit Behinderungen sind willkommen.