Die o. g. Planstelle ist nächstmöglich wieder zu besetzen.
Bewertung:
Die Bewertung der Stelle entspricht der Besoldungsgruppe A 10 bzw. Entgeltgruppe 9c TVöD.
Arbeitszeit:
Die Stelle nimmt an der gleitenden Arbeitszeit teil. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 bzw. 39 Stunden. Eine Besetzung der Vollzeitstelle ist grundsätzlich in Teilzeitform (Jobsharing) möglich. Bei der Funktionsübertragung auf zwei in Teilzeit beschäftigte Mitarbeitende können nach Absprache aller Beteiligten bestimmte Arbeitszeitmodelle festgelegt werden.
Aufgabenbeschreibung:
- Aufgaben nach
- Kapitel 3 SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt und Steuerung dieses Personenkreises zur Überführung in die Bereiche SGB II oder Grundsicherung nach dem SGB XII)
- Kapitel 4 SGB XII (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung)
- Kapitel 5 SGB XII (Hilfe zur Gesundheit)
- Kapitel 7 SGB XII (Hilfe zur Pflege)
- Kapitel 8 und 9 SGB XII (sonstige Leistungen, ohne Bestattungskosten)
- Beratung von Bürger*innen, insbesondere Beratung bei Antragsaufnahme und Fallbearbeitung unter Beachtung der allgemeinen Grundsätze des sozialen Leistungsrechts (SGB I bis XII), des allgemeinen Verwaltungsrechts und des Zivilrechts (BGB) und sonstiger Bestimmungen, Richtlinien und Regelungen sowie der im IT-Fachverfahren zugelassenen und vorgeschriebenen Anwendungen
- Prüfung der Unterhaltsberechtigung
- Prüfung des Anspruchs auf vorrangige (Sozial-) Leistungen und Abwicklung der Erstattungsansprüche
- Rückforderung und Kostenersatz zu Unrecht erbrachter Leistungen
- Vorbereitung von Strafanzeigen und ggf. Vertretung vor Gericht in Fällen eines Leistungsmissbrauchs
- Verfassen von Stellungnahmen in Rechtsbehelfsverfahren (Widersprüche und Klagen)
Stellenprofil:
Die Abteilung 41/2 ist die größte Abteilung des Fachbereiches.
In dem Aufgabengebiet Sozialhilfe außerhalb von Einrichtungen, Grundsicherung außerhalb von Einrichtungen sind zurzeit 17 Mitarbeitende beschäftigt.
Leistungen nach Kapitel 3 bis 5 und Kapitel 7 bis 9 des SGB XII stellen im Bereich sozialer Leistungen einen - auch finanziell - bedeutsamen Bereich dar. Durch die demografische Entwicklung und das Rentenniveau wird der Bereich insbesondere für Menschen im Rentenalter und erwerbsgeminderten Menschen weiter an Bedeutung gewinnen.
Persönliche Voraussetzungen:
Die Ausschreibung richtet sich an Beamtinnen und Beamte, die die Laufbahnprüfung für die Laufbahn des gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes abgelegt haben, sowie tariflich Beschäftigte in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis mit erfolgreich absolviertem Verwaltungslehrgang II.
Zudem richtet sie sich an unbefristet beschäftigte Mitarbeitende der Stadtverwaltung Herne, welche eine Beschäftigung mit einer mindestens zwanzigjährigen Berufserfahrung bei einem Arbeitgeber, der vom Geltungsbereich des TVöD oder eines vergleichbaren Tarifvertrages erfasst wird, verfügen oder bei einem anderen öffentlichen Arbeitgeber, und somit von der Ausbildungs- und Prüfungspflicht befreit sind (gem. der Anlage 1 – Entgeltverordnung (VKA) – Grundsätzliche Eingruppierungsregelungen (Vorbemerkungen), Ziffer 7., Nr. (5)a).
Im Hinblick auf die zu übernehmenden Aufgaben sollen folgende Kompetenzprofile besonders ausgeprägt sein:
- Soziale Sensibilität
- Kommunikationskompetenzen
- Konfliktfähigkeit
- Diversity-Kompetenz
- Digitale Kompetenz
Gewünscht sind eine mehrjährige Berufserfahrung und Kenntnisse in den Bereichen SGB I, SGB II, SGB V, SGB X, SGB XI, SGB XII, BGB.
Bewerbungsprozess:
Wir freuen uns, wenn Sie unser Online-Bewerbungsmanagement nutzen und sich direkt im Stellenportal in HERNET bewerben.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, den bekannten Bewerbungsvordruck zu nutzen. Dieser ist mit Hilfe der neuen Suchfunktion im Intranet zu finden oder ist im Fachbereich Personal und Zentraler Service erhältlich (Telefon 2124, 2352, 2514, 2529, 2541, 2546, 2581, 2598).
Für weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Herr Trippner (3221) zur Verfügung.
Bei Fragen, welche das Bewerbungsverfahren betreffen, wenden Sie sich bitte an Frau Ringleben (2352).
Bewerbungsfrist:
Ihre Bewerbung muss bis spätestens 4. September 2026 beim Fachbereich Personal und Zentraler Service vorliegen. Bei verspätetem Eingang wird die Bewerbung im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Sie werden bei gleicher Qualifikation im Rahmen der gesetzlichen Regelungen bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen sind willkommen.